Nach dem Kinderwunsch Babysitter, Nanny oder Au-Pair anstellen? Das fragen sich viele, die gerade Papa geworden sind. Hier haben wir die Unterschiede für alle Papas zusammengefasst:

 

BabysitterAuPair Papa werden

Babysitter betreuen Kinder stufenweise und kommen oft dann, wenn die Eltern abends mal einen Abend zu zweit verbringen möchten. Sie sind meist keine professionellen Kräfte, sondern Schüler, Studenten oder Rentner, die sich nebenbei etwas Geld dazuverdienen möchten. Häufig wählen Eltern Babysitter aus der Verwandtschaft; manchmal ergeben sich auch Kontakte im Bekanntenkreis. Daher lohnt es, sich bei der Suche nach einem Babysitter zunächst im engeren Umfeld umzuhören. Kleinanzeigen sind ebenfalls eine gute Anlaufstelle. Es gibt allerdings auch Agenturen, die Babysitter vermitteln. Und auch über das Internet finden vielen Eltern einen Babysitter. In der Regel werden die Arbeitszeit und der Lohn mündlich ohne Arbeitsvertrag vereinbart.

 

Qualifizierte Babysitter

Wer auf der Suche nach einem besonders qualifizierten Babysitter ist, kann sich nach einem Babysitter mit „Babysitter-Diplom“ umschauen. Dies ist ein Zertifikat, das nach einem Babysitter-Kurs bei einer Familienbildungsstätte oder beim Deutschen Roten Kreuz ausgestellt wird. In dieser Ausbildung lernen die Teilnehmer Erste Hilfe für Babys und Kleinkinder, Informationen zur Ernährung, das Wickeln von Kindern sowie die rechtlichen Grundlagen des Babysittings.

 

Babysitter oder lieber Nanny?

Wer sich eine professionelle Kinderbetreuung zuhause wünscht, kann sich für eine Nanny, also ein Kindermädchen, entscheiden. Nannys kümmern sich in der Regel über einen längeren Zeitraum um die Kinder und sind meist bei der Familie angestellt. Sie passen nicht nur auf die Kinder auf, sondern sind auch für Betreuung, Kinderpflege und Erziehung (mit)verantwortlich. Nannys übernehmen manchmal auch einen Teil der Aufgaben im Haushalt. In vielen Familien ist es so geregelt, dass die Nanny gleich im Haus der Familie wohnt. Auch in den Urlaub kann die Nanny mitkommen. Allerdings hat eine Nanny wie eine normale Angestellte auch Freizeit und Familien müssen sich an die gesetzlichen Regelungen zu Arbeitszeiten und Lohn halten. Es gibt keine spezielle Ausbildung für Nannys. Wer aber auf der Suche nach einer Person mit Fachwissen ist, kann sich beispielsweise nach einer Kinderpflegerin, einer Sozialhelferin, einer Erzieherin oder einer Kinderkrankenschwester umschauen.

 

Babysitter Papa seinBabysitter und Au-Pairs

Immer mehr Familien entscheiden sich auch für ein Au-pair. Au-pairs sind junge Erwachsene – meist aus einem anderen Land – die bei einer Gastfamilie leben und sich dort um die Kinder kümmern. Sie erhalten von der Familie Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld und haben in der Regel das Ziel, die Sprache und die Kultur des Landes kennenzulernen. Oft helfen Au-Pairs auch ein wenig im Haushalt mit. Es wird empfohlen, die Aufgaben des Au-Pairs in einem Vertrag festzuhalten, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Allerdings gibt es keine Vorgaben für die Aufgaben von Au-Pairs. Meist gehört aber die Zubereitung des Essens für die Kinder, mit den Kindern spielen, die Kinder baden und auch die Kinder zum Kindergarten oder zur Schule bringen zu den Aufgaben eines Au-Pairs.

Obwohl die Mehrzahl von Babysittern, Nannys und Au-pairs junge Mädchen oder Frauen sind, gibt es selbstverständlich auch männliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung.