Das Kind ist endlich auf der Welt. Daher heißt es nun: Willkommen im Leben! Der erste Schritt, um das Baby auf der Welt willkommen zu heißen, ist für viele Paare, dem Baby seinen Namen zu geben. Wer danach zuerst über die freudige Nachricht informiert wird, entscheiden viele Eltern ganz für sich alleine.

 

Willkommen im Leben: wer darf das Kind zuerst willkommen heißen?

 Oft erfahren aber sicher die Großeltern, die Geschwisterkinder, die Geschwister der Eltern und die besten Freunde zuerst von der Geburt oder sind vielleicht sogar im Krankenhaus mit dabei. Viele davon wollen sicher auch so schnell wie möglich den Familienzuwachs begrüßen und besuchen Mutter und Kind noch im Krankenhaus. Sie bringen oft auch Babykleidung oder die ersten Spielzeuge mit. Falls das Kind später getauft werden soll und in der Regel zwei Taufpaten bekommt, erfahren diese sicher auch rasch von der Geburt. In der digitalen Zeit lässt sich eine Bildnachricht per WhatsApp auch schnell verschicken.

 Willkommen heissen Baby

Willkommen im Leben: Dass ein Kind geboren ist mitteilen

In vielen Regionen Deutschlands wird auch noch immer gerne eine Geburtsanzeige in der Lokalzeitung geschaltet. Spätestens jetzt wissen auch entfernte Bekannte Bescheid. Um das freudige Ereignis Freunden mitzuteilen, können frischgebackene Eltern aber auch eine Karte senden. Sicher werden bald auch Glückwünsche zur Geburt per Postkarte, Anruf, E-Mail oder SMS eintreffen. Im Internet gibt es mittlerweile eine große Auswahl schöner Gratulationen und Sprüche zur Geburt. Ein paar nette, persönliche Zeilen werden aber sicher ebenfalls immer noch gern geschrieben. Für diese Gratulationen sollte man sich danach persönlich bedanken. Ob in Form eines Anrufs oder einer Karte inklusive Babyfoto ist Ihnen überlassen. Es kommt auf jeden Fall gut an, wenn Sie handschriftlich ein paar Worte schreiben und sich für die Glückwünsche zum Kind bedanken.

 

Willkommen im Leben: Unterschiedliche Bräuche

Darüber hinaus gibt es in vielen Regionen unterschiedliche Bräuche, die nach der Geburt eines Kindes Tradition sind. Jeder kennt wohl den Klapperstorch, der die Kinder gebracht hat. Der Legende nach schenkt der Storch der Familie ein Kind, da er dankbar ist, dass er auf dem Dach nisten darf. Der Storch ist bis heute ein Glücksbringer für junge Familien. Vielerorts stellen Nachbarn und Freunde einen Holzstorch im Garten der jungen Eltern auf, um so die Familie zu begrüßen, wenn sie aus dem Krankenhaus kommt. Der Storch trägt oft ein Baby mit Windel im Schnabel. Ein Junge hat dabei eine blaue Schleife an der Windel, ein Mädchen eine rosafarbene.

 

Traditionen: Willkommen im Leben

Vor allem in Norddeutschland lädt der frischgebackene Vater in den Tagen nach der Geburt seine Freunde zu einem Umtrunk ein. Mit Sekt oder Bier wird dann auf den Nachwuchs angestoßen. Der Legende nach soll dies das Neugeborene beim Wasserlassen unterstützen. Daher ist dieser Brauch in einigen Regionen auch als Pullerparty oder Babypinkeln bekannt. Auch das Ritual, zur Geburt einen Baum zu pflanzen, ist vielerorts bekannt. Der Baum steht für Fruchtbarkeit, Gedeihen und Wachstum. Der symbolische Lebensbaum wächst gemeinsam mit dem Kind. Wenn alles gut läuft, trägt der Obstbaum zum ersten Mal Früchte, wenn das Kind in die Schule kommt. Für Mädchen pflanzt man einen Birnenbaum, für Jungen einen Apfelbaum. Den Baum besorgen entweder die Eltern selbst oder die Taufpaten. Die Aufgabe, den Baum zu pflanzen, hat allerdings der Vater. Bekannt ist auch das Ritual, eine Wäscheleine mit Babykleidung vor dem Haus der Eltern aufzuhängen. Dies ist meistens ein Willkommensgruß von Nachbarn und Freunden. So sieht jeder, dass in diesem Haus Nachwuchs einzieht.

 

Besuche von der Familie: Willkommen im Leben

Zwar wollen am liebsten alle Freunde und Verwandte rasch das Baby sehen, die Familie wünscht sich aber oft nur eines: Ruhe. Deshalb darf man ruhig auch dem Umfeld sagen, dass man zunächst etwas Zeit für sich haben möchte. Und wenn zu viel Besuch oder Anrufe eintrudeln, ist es vielleicht auch einmal sinnvoll, einfach das Handy auszuschalten.