Richtiger Umgang mit dem Kind

Die erste Zeit mit einem Neugeborenen kann ganz schön turbulent sein. Und auch Unsicherheit ist hier völlig normal, schließlich hält man vielleicht zum ersten Mal ein Baby im Arm und soll es dann auch noch füttern und wickeln. Der Tag eines Babys besteht aus Hunger, Schmusen, Schlafen und Windeln wechseln. Babys unterscheiden dabei nicht, ob es Tag oder Nacht ist. Sie entwickeln ihren eigenen Rhythmus. In der ersten Zeit kann tritt Hunger oder Müdigkeit ganz unregelmäßige auf. Manchmal hat das Kind schon eine halbe Stunde nach dem Füttern wieder Hunger, mal erst nach vier Stunden.

 

Umgang mit dem KindDer Alltag des Vater-seins

Nach rund drei bis vier Monaten haben sich Babys an einen etwas regelmäßigeren Rhythmus gewöhnt, aber bis es etwa sechs Wochen ist, benötigt das Baby viel Energie in kurzen Abständen. Wenn die Mutter das Kind stillt, ist in der Regel genügend Milch vorhanden, damit das Kind satt wird. Wenn das Kind aber mit der Flasche gefüttert wird, muss die Milch immer zuerst vorbereitet werden. Ein Baby sollte immer dann gefüttert werden, wenn es Hunger hat. Das heißt aber nicht, dass ein Baby immer gefüttert werden muss, sobald es anfängt zu schreien oder zu weinen. Manchmal schreit das Kind auch, weil beispielsweise die Windel voll ist. Viele Eltern merken recht schnell, was das Kind wirklich will. Wenn die Eltern richtig reagieren, entwickeln die Babys rasch Vertrauen. Sie wissen, dass immer dann etwas zu Essen kommt, wenn sie Hunger haben. Deshalb können sie mit drei oder vier Monaten auch schon geduldiger warten, bis das Essen kommt.

 

Vater sein heißt, auch nachts aufzustehen

Nachts füttern viele Eltern bei gedimmten Licht und machen kaum Geräusche, damit sich das Kind daran gewöhnt, dass die Eltern nachts nicht so oft gestört werden möchten. Im Altern von etwa sechs Monaten schlafen viele Babys schon ungefähr sechs bis acht Stunden durch. Es kann allerdings sein, dass das Baby am Tag nicht genug Milch bekommt. Deshalb füttern viele Mütter abends zwischen 18 und 19 Uhr und nochmals zwischen 21 und 22 Uhr, damit das Baby satt ist. Babys schlafen 14 bis 20 Stunden am Tag. Bis zum Ende des sechsten Monats nimmt der Schlafbedarf um etwa eine Stunde ab, bis zum Ende des ersten Lebensjahres nochmals um eine halbe Stunde. Normalerweise sollte man das Baby nicht wecken. Wenn das Baby am Tag allerdings lange schläft, sollte man es aufwecken. Ein Zubettgeh-Ritual am Abend kann ebenfalls sinnvoll sein, um den Kindern Orientierung zu geben. Hier können sich Väter besonders gut einbringen und Zeit mit ihrem Baby verbringen.

 

Vater sein lernen

Beim Fläschchen geben ist es besonders wichtig, dass die Milch die richtige Temperatur hat. Ideal sind 37Umgang Vater Kind Grad, damit sich das Baby beim Trinken nicht verbrennen kann. Dies testet man am besten, indem man ein paar Tropfen Milch auf die Innenseite des Handgelenks tropfen lässt. Am besten legt man den Kopf des Babys in die Armbeuge. Dies erleichtert dem Kind das Trinken.

Auch das Wickeln muss man erst lernen. Aber mit etwas Übung haben auch Väter bald den Dreh raus. Als Erstes sollte man sich die Hände waschen und einen warmen und sauberen Platz zum Wickeln suchen. Dann benötigt man eine frische Windel, Feuchttücher und einen Windeleimer. Wenn das Baby zu Windelausschlag neigt, hilft Wundschutzcreme. Am besten ist es, sich das Windeln von einer Person, die sich schon damit auskennt und vielleicht auch den einen oder anderen Trick kennt, zeigen zu lassen.